Wir für KW. e.V.

Einheitsbericht 2021 der Bundesregierung Dokument der Stagnation

Der Einheitsbericht 2021 der Bundesregierung ist ein Dokument der Stagnation und der Entfremdung: Die großen Sprünge bei der Annäherung zwischen Ost und West passierten bereits in den 90er Jahren. Mittlerweile nähert sich die Wirtschaftskraft nur noch in Minischritten an. Zur Erklärung fällt auch dem aktuellen Ostbeauftragten nichts mehr ein als Nebelkerzen: Von flächendeckender Benachteiligung will Marco Wanderwitz nicht mehr reden, obwohl es sie nach wie vor gibt. Am Begriff der „Neuen Länder“ halte er fest, weil „ostdeutsch“ zu wenig Gemeinsames bezeichne; Begabtenförderung – irgendwann, später. Nur die Skepsis gegenüber der Politik ist für Wanderwitz einer besonderen Erwähnung wert.

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Michaela Wiezorek ist neue Bürgermeisterin von Königs Wusterhausen.

Wer hatte das gedacht im 1. Wahlgang absolute Mehrheit! Am 4. Juli 2021 haben die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt mit ihrer Stimme ein klares Zeichen gesetzt: „Ja zu KW und Ja zum Neuanfang“. 52,6 % der Bürgerinnen und Bürger haben der Bürgermeisterkandidatin vom Bündnis 21 ihre Stimme gegeben. Damit erreicht Michaela Wiezorek bereits im ersten Wahlgang das notwendige Quorum und ist somit neue gewählte Bürgermeisterin von Königs Wusterhausen. Es bestätigt sich nach der erfolgreichen Abwahl von Swen Ennullat der Wunsch der KWer, dass unsere Stadt endlich einen Neuanfang starten kann und der Streit sowie die Blockadepolitik endlich ein Ende hat.

Das Bündnis 21 bestehend aus SPD, CDU, Wir für KW, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, BVO sowie Stefan Lummitzsch und Dirk Marx sind nach dem eindeutigen Wahlausgang erleichtert. Michaela Wiezorek, die für das Bündnis 21 als Kandidatin angetreten ist, sagt: „Ich bin überwältigt von dem Ergebnis. Die Bürgerinnen und Bürger Königs Wusterhausens haben Ja zu KW gesagt und sich für einen Neuanfang in KW ausgesprochen. Ja zu KW ist mein Leitsatz für die künftigen Herausforderungen, die wir alle gemeinsam bewältigen werden. Für das große Vertrauen aus dem Bündnis 21 und vor allem unseren Einwohnern ein großes Dankeschön. Nach der langen Zeit des Streits gilt es nun den Blick auf unsere Stadt zu richten und mit gemeinsamer Perspektive unsere Stadt zu entwickeln. Lassen Sie uns die Fenster öffnen, frische Luft reinlassen und gemeinsam unsere schöne Stadt gestalten.“Die letzten Jahre waren für unsere Stadt eine herausfordernde Zeit. Jetzt gilt es gemeinsam anzupacken. Für Ihre Ausdauer, Ihre Entschlossenheit und vor allem Ihr Vertrauen wollen wir Ihnen allen gemeinsam ein herzliches Dankeschön senden!

Keine Erhöhung der Kita-Beiträgen in KW!

Noch vor den Sommerferien muss die derzeit gültige Satzung der Stadt über die Erhebung von Elternbeiträgen für die Betreuung von Kindern in städtischen Kindertagesstätten und Horteinrichtungen geändert werden, damit die schon seit dem letzten Jahr notwendige Anpassung an das vom Land verabschiedete „Gute-Kita-Gesetz“ noch gerade rechtzeitig erfolgt, um die Kostenerstattung für die Betreuung der Kinder durch das Land zu sichern, deren Eltern von Beiträgen gesetzlich befreit sind.

Die an der Listenvereinigung „Bündnis 21 – Ja zu KW“ beteiligten Parteien und politischen Organisationen, sowie die Bürgermeisterkandidatin Michaela Wiezorek begrüßen ausdrücklich die der Landesgesetzgebung folgende und lange überfällige Befreiung der Eltern mit niedrigem Einkommen. 

Der von der amtierenden Bürgermeisterin und zuständigen Fachbereichsleiterin Ria von Schrötter für die Sondersitzung des Bildungsausschusses am 12.05.2021 vorgelegte Satzungsentwurf sieht nun aber ohne vorherige Ankündigung eine Erhöhung der Elternbeiträge ab einer bestimmten Einkommensgrenze von bis zu 10% vor.

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Gedanken zum 8. Mai

Am 8. Mai 1945 wurde das Ende Hitler Deutschland  in Berlin  besiegelt. Die grauenvolle Bilanz des durch Hitlerdeutschland, Japan und ihre Verbündeten vom Zaun gebrochenen Krieges waren über 50 Millionen Tote. Darunter waren mindestens 19 Millionen Zivilisten. 6 Millionen Menschen fielen dem Rassenwahn des Faschismus zum Opfer. Mit 24 Millionen Toten hatten die Völker der Sowjetunion die höchsten, menschlichen Verluste zu ertragen. Polen hatte mit 5,8 Million Toten einen fast nicht zu ertragenden Blutzoll zu zahlen. Das Schicksal von über 3 Millionen Menschen blieb ungewiss.

Über 9 Millionen Deutsche bezahlten diesen Wahnsinnskrieg mit ihrem Leben.

Am 8. Mai 1945 endete die Shoah, der Völkermord an den europäischen Jüdinnen und Juden sowie der Porajmos, der Genozid an den Sinti und Roma. Es endete auch die Verfolgung und Ermordung all Jener, die dem faschistischen Regime Widerstand geleistet hatten. Die ersten, die die Nazis in Folterkeller und Konzentrationslager steckten waren Kommunisten und Sozialdemokraten. Ihnen folgten aufrechte Deutsche aus Bürgertum und Adel und Geistliche aller Konfessionen, die sich für Freiheit und Menschenwürde einsetzten. Sie alle einten der Wille und die Tat, das deutsche Volk, die deutsche Nation und ihre Kultur vor Barbarei und Untergang zu retten.

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Kein Luxus, sondern Pflicht!

Bündnis 21 – Ja zu KW nimmt Stellung zum vorgestellten Bildungsentwicklungsplan

In der Sitzung des Ausschuss für Soziales, Bildung, Familie, Jugend, Sport und Kultur der Stadtverordnetenversammlung Königs Wusterhausen am 04.05.2021 wurde endlich der Bildungsentwicklungsplan für die Stadt vorgestellt. Die am Bündnis 21 – Ja zu KW beteiligten Parteien und politischen Organisationen mussten feststellen, dass der Plan nach großspuriger Ankündigung keine wesentlichen neuen Informationen enthält. Das Bündnis 21 – Ja zu KW fühlt sich in seiner Ansicht zur Entwicklung der Bildungslandschaft mehr als bestätigt. Wir brauchen dringend zusätzliche Betreuungs- und Schulplätze – insbesondere in den Ortsteilen.

Dem Bildungsentwicklungsplan liegt eine Prognose zur Bevölkerungsentwicklung zugrunde, welche sich in den steigenden Bedarfen an Kita-, Hort- und Schulplätzen niederschlägt. Königs Wusterhausen ist eine wachsende Stadt im berlinnahen Raum, die gerade auch wegen der vielfältigen Bildungslandschaft eine besondere Attraktivität ausstrahlt. 

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Diskussion um Hauptwache – KW braucht schnellstmöglich einen Neubau

Entgegen einigen in den sozialen Netzwerken verbreiteten gezielten Falschinformationen stellen die an der Listenvereinigung „Bündnis 21 – Ja zu KW“ beteiligten Parteien und politischen Organisationen, sowie die Bürgermeisterkandidatin Michaela Wiezorek klar:

Um die gesetzlichen Anforderungen des Brandschutzes zu erfüllen sowie die Arbeitsbedingungen der Kameradinnen und Kameraden zu verbessern, braucht Königs Wusterhausen eine neue Hauptfeuerwache. Das ist und bleibt unbestritten. Für alle Beteiligten ist es das Ziel, den Neubau so schnell wie möglich zu realisieren und niemand will Verzögerungen.

Es sind im Zuge der Vorplanungen allerdings Probleme zutage getreten über die man reden muss und die nur im gemeinsamen Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Feuerwehr gelöst werden können. In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt am 03. Mai wurde unter anderem ausgeführt, dass die Planungen zusätzliche Kosten für die Regenentwässerung und die Erschließung von insgesamt 6,5 Mio. Euro verursachen, die auch zeitliche Verzögerungen nach sich ziehen können.

Daher begrüßen wir den sinnvollen Vorschlag des Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, Tobias Schröter, hier sehr schnell ein gemeinsames Arbeitsgespräch einzuberufen. Für ein solches Gespräch gehören alle Zahlen und Fakten mit der entsprechenden Transparenz auf den Tisch, um mit den Beteiligten die beste und schnellste Lösung zu finden. 

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KW er Aufruf – es sind noch 65 Tage bis zur Bürgermeisterwahl in unser Stadt

Die Stadt Königs Wusterhausen hat eine zukunftsorientierte Stadtpolitik verdient.  Dazu müssen sich wesentliche Arbeitsinhalte der Politik ändern. Königs Wusterhausen muss sich mit Taten zu seinen Mittelzentrumsaufgaben bekennen.

1. Wir wollen den sozialen Zusammenhalt in der Stadt stärken, ohne auszugrenzen.

2. Es geht uns um bezahlbare

Mieten mit unseren städtischen Wohnungsbaugesellschaften zu sichern. Jeder muss an der prosperierenden Stadt- entwicklung der letzten Jahre teilhaben können. Das gilt umso mehr für die Zukunft. Die Mietpolitik und der Bau von ausreichend bezahlbaren Wohnungen sind geeignete Möglichkeiten, dieses zu erreichen.

In den nächsten Jahren sollen (ob real oder nicht) 700 bis 3200 neue Wohnungen von verschiedenen Trägern in KW errichtet werden. Das entspricht einem Drittel der Einwohnerzahl der Stadt. Bürgervertreter und Verwaltung müssen von Anfang an dafür sorgen, dass sich Investoren von Wohnanlagen nicht ihren sozialen Verpflichtungen für die Stadt entziehen. Hierfür bedarf es eines Gesamtentwicklungskonzeptes für die Stadt als Ganzes und für ihre Ortsteile. Die seit Jahren nicht fertig werden Flächennutzungspläne und Stadtentwicklungspläne müssen endlich unter Berücksichtigung der Bürgervorschläge öffentlich vorgestellt und von der SVV bestätigt werden.

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Michaela Wieczorek als Bürgermeisterkandidatin des „Bündnis 21 – Ja zu KW“

Getragen von einem breiten Bündnis für Königs Wusterhausen fand am 23. April 2021 eine gemeinsame Mitgliederversammlung zur Nominierung der gemeinsamen Bürgermeisterkandidatin statt. Von den 60 abgegebenen Wählerstimmen sprachen sich 60 für Michaela Wieczorek als Bürgermeisterkandidatin des Bündnisses aus. Die 59-jährige Diplom-Bauingenieurin ist seit 2016 Fachbereichsleiterin in der Stadtverwaltung Königs Wusterhausen. Sie bekannte sich in ihrer Vorstellungsrede vor allem zu drei inhaltlichen Schwerpunkte für die Entwicklung unserer Stadt, mit denen sie sich zur Wahl stellt: Bildung, integrierte Stadtentwicklung und eine bürgernahe Verwaltung, die sie gemeinsam mit den gewählten Stadtverordneten und den Ortsbeiräten anpacken will. Der Vorsitzende von „Wir für KW“, Michael Reimann dazu: Wir sind besonders erfreut über die Einmütigkeit der verschiedenen politischen Kräfte unserer Stadt zur Nominierung unserer Bürgermeisterkandidatin. Über die politischen Ansichten und Schwerpunkte hinweg zeigten die Teilnehmer der Veranstaltung ihren Willen und ihre Ernsthaftigkeit gemeinsam die Zukunft unserer Stadt zu gestalten. Mit Michaela Wieczorek setzen wir auf Fachkompetenz, städtebauliche Visionen, konkrete Vorstellungen zum Umbau der Verwaltung zu einer modernen bürgernahen Arbeitsstruktur in KW. Insbesondere der Dialog zwischen Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt bekommt mit ihr neue Impulse. Dass sie das kann und ernst meint, hat sie in ihrer Arbeit stets bewiesen. 

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So, da ist er wieder, der „Tag der Arbeit“


Nicht weil er der ersteTag im Mai ist, sondern vor über 125 Jahreneinmal der Kampftag der Arbeiterklassewar. Geboren wurde er in den USA . Vorausgegangensind große Streiks in Amerika,England und der Bergarbeiterstreikim Ruhrgebiet 1889. Diese großenStreiks verstärkten den Wunsch nacheiner grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.So fand am 14. Juli 1889ein internationaler Arbeiterkongress inParis statt. Bis Dezember 1889 haben18 Gewerkschaften im Deutschen Reicherklär t, am 1. Mai 1890 für einen8-Stunden-Tag und bessere Arbeitsbedingungenzu streiken.Heute, nach über  125 Jahren, ist der 1. Maizu einem „Tag der Arbeit“ degradiertworden, kein Kampftag mehr, mehr alsFamilienfest zu sehen. Ein Feiertag mehroder weniger.

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Wohnen wird teurer, auch in KW

Die Preise für Grundstücke, Wohnungen und Häuser steigen. Die Nachfrage ist zurzeit groß und das Angebot eher klein, heißt es von den Immobilienmaklern. Am teuersten sind Immobilien im Raum König Wusterhausen, Wildau und natürlich Schönefeld. Häuser im Grünen in Berlin Nähe sind momentan gefragt, werden aber selten angeboten. 
Wegen der niedrigen Zinsen und der beengten Situation in der Pandemie stieg die Nachfrage nach Grundstücken, Häusern oder auch Wohnungen enorm. Das Angebot sei aber eher bescheiden, sagte Sandro Straße, Immobilienmakler: „In den Ballungszentren wie Berlin, also in den großen Städten um die Hauptstadt, ist ein mangelndes Angebot auffällig, insbesondere bei gebrauchten Immobilien, aber bei gleichzeitig steigender Nachfrage.“
 In einer Veröffentlichung des Landesamtes für Bauen und Verkehr in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Statistik Berlin-Brandenburg wird für den Landkreis Dahme-Spreewald ein Bevölkerungswachstum von 3,1 % zwischen den Jahren 2016 und 2030 prognostiziert.

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