Ab sofort fährt die neue Buslinie 732 der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (RVS) in das Gewerbegebiet Liepnitzenberg in Niederlehme. Am Freitag, den 10.12.2021, nahmen Bürgermeisterin Michaela Wiezorek und RVS-Geschäftsführer Siegfried Richter sowie einige Vertreterinnen und Vertreter der Stadtpolitik zum Auftakt an einer Rundfahrt der neuen Buslinie teil.

Diese steuert aber nicht nur das Industriegebiet Liepnitzenberg an, sondern auch das am Möllenberg. Der Fahrplan wurde in Abstimmung mit den ansässigen Firmen erstellt. Die Taktung ist so gewählt, dass die Busse montags bis freitags von 5.20 Uhr bis 9.20 Uhr alle 30 Minuten am Bahnhof Königs Wusterhausen starten. Danach geht es bis 13.20 Uhr in einem stündlichen Turnus weiter und anschließend wieder in einem Halbstundentakt. Der Fahrplan ist auf der Internetseite der RVS unter www.rvs-lds.de einsehbar. Zunächst ist die Buslinie in einem Probebetrieb unterwegs. Wenn sie rege genutzt wird, soll sie fortgeführt werden.

„Die Werktätigen haben nun eine echte Alternative zum eigenen Auto. Auszubildenden ohne einen Führerschein wird der Arbeitsweg erleichtert. Besonders wichtig ist, dass die Busse in den Stoßzeiten morgens und nachmittags in einem engeren Abstand verkehren, damit die Nutzerfreundlichkeit gegeben ist“, sagt Bürgermeisterin Michaela Wiezorek.

Siegfried Richter ergänzt: „Mit dieser neuen Linie vom Bahnhof Königs Wusterhausen in das Gewerbe- und Industriegebiet Möllenberg/Liepnitzenberg setzt die RVS eine wichtige Maßnahme aus dem vor einem Jahr beschlossenen und bis Ende 2025 gültigen Nahverkehrsplan des Landkreises um.“ Er hoffe, dass die Betriebe das Nahverkehrsangebot nun unterstützten, indem es in den Belegschaften bekannt gemacht wird.

Der für den ÖPNV im Landkreis zuständige Dezernent für Wirtschaft, Finanzen, Sicherheit und Recht, Stefan Klein, hebt hervor: „Bereits im Rahmen der Erarbeitung des Nahverkehrsplanes im vergangenen Jahr war klar, dass mit der Ansiedlung neuer Firmen wochentags ein attraktives Angebot geschaffen werden muss und der Landkreis dieses Angebot finanziert.“

Gleichzeitig würde es der Landkreis begrüßen, wenn die Unternehmen ihren Beschäftigten die Nutzung des VBB-Firmentickets ermöglichen. Hierbei hilft die RVS gern.

Von Redaktion

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