Unbedenklichkeitserklärung für Glyphosat von Günter Hörandel

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Diese Diskussion überdauert nun schon Jahre. Unterm Strich ist aber, in absehbarer Zeit, für Mensch und Natur kaum mit einem zufrieden stellendem Ergebnis zu rechnen. 

 Dr. Kirsten Tackmann, MdB Die linke

„Statt ernsthaft zur Klärung wissenschaftlicher Zweifel an der Unbedenklichkeitserklärung für Glyphosat beizutragen, zeigt die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der LINKEN demonstratives Desinteresse.“, 

Als betroffener wende ich mich an die verantwortlichen der offiziellen Vertreter der Berufs- und Hobbyimker in unserem Lande.

Was muß noch alles geschehen bis sich die verantwortlichen Damen und Herren ein klare Haltung zur industriellen Landwirtschaft in Deutschland, ganz speziell in den neuen Bundesländern, einnehmen und diese auf ein vernünftiges Maß für Mensch und Natur zurück führen? Der Weg muß hin zur Mischkultur auf den Feldern sein!

Sind die hohen Verluste von über 40 % an Bienenvölker in 2016 / 17 noch kein alarmierendes Zeichen? Wären es Rinder oder Schweine würde die Reaktion wohl eine andere sein. Warum wohl? Weil die Imker nicht jammern und vom Staat keinen Ausgleich für ihre Verluste einfordern? Obwohl offiziell anerkannt ist, daß die Biene, nach Rind und Schwein, das wichtigste Lebewesen für die menschliche Nahrungskette darstellt. Die Waldwirtschaft in Brandenburg hat bereits erste Maßnahmen gegen die Monokultur eingeleitet. Es werden wieder vermehrt, wie es bereits vor über 300 Jahren in Brandenburg der Fall war, Mischwälder bevorzugt. Die Oberförsterei Hammer hat bereits begonnen. Wann beginnt die Landwirtschaft in Brandenburg mit Mischkultur auf den Feldern?

Wann wird erkannt, daß das Gesetz und die daran anknüpfende Verpflichtung für die Produzenten und Vertreiber von nachwachsendem Rohstoffe, für unsere Kultur wichtigen Fortbewegungsmittel, sprich Automobil, eine Fehlentscheidung für Mensch und Tier war?

Man muß sich diese Situation genüsslich auf der Zunge zergehen lassen bis es ein vernünftiger Menschenverstand, diese Entscheidung, verarbeiten kann. Wir produzieren in der Bundesrepublik Deutschland, in einem sehr hohen Maß Lebensmittel um diese dann anschließend in unseren Automobilen zu verbrennen. „Lebensmittel“ werden in Deutschland vernichtet und in Afrika verhungern Millionen Menschen! Aber als Ausgleich wird dann in der christlichen Weihnachtszeit „Brot für die Welt“ gesammelt und gespendet. Der Ablasshandel von Dominikaner Johann Tetzel ist auch noch im „Luther Jahr“ allgegenwärtig. 

Wo ist Luther?

Mit freundlichen Grüßen und ein besinnliches Pfingstfest 

Dahmeland-Imkerei Hörandel

Günter Hörandel

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