Der Schutz des Klimas ist eine zentrale Herausforderung unserer Zeit. Jedes einzelne Unternehmen wird sich eher früher als später auf den Weg in Richtung Klimaneutralität machen müssen. Beim Brandenburger Energietag am kommenden Donnerstag, 12. Mai, steht daher die Frage im Mittelpunkt, wie eine klimafreundliche Transformation der brandenburgischen Wirtschaft gelingen kann.

Der Energietag ist eine wichtige Diskussionsplattform für die Politik und Energiebranche. Ausrichter ist das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) sowie der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg.

Das Programm am Vormittag ist geprägt von einer Podiumsdiskussion mit Energieminister Jörg Steinbach, Jürgen Fuchs (Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH), Rüdiger Kuhn (Vorstandsvorsitzender der Cemex Deutschland AG), Thorsten Kramer (Vorstandsvorsitzender der LEAG), Olaf Höhn (Geschäftsführer der Florida-Eis Manufaktur GmbH in Berlin) und Felix Müsgens (Leiter des BTU-Fachgebietes Energiewirtschaft).

Der Energietag wird den Fokus auch auf die Lausitz richten. Denn die Strukturwandelregion verfügt über eine besondere Kompetenz im Bereich moderner Energietechnologien und -innovationen. Aus der Region heraus unterstützt das interdisziplinäre Cluster „Dekarbonisierung der Industrie“ den Transformationsprozess der Industrie hin zur Klimaneutralität. Als Ideengeber und Nukleus bündelt es Kompetenzen und mobilisiert Synergien, um Lösungen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung voranzubringen. Die BTU, die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie, das Institut für CO2-arme Industrieprozesse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien bringen ihre Kompetenzen ins Cluster ein. Gemeinsam mit Unternehmen entwickeln sie Industrieprojekte, von denen auch andere Unternehmen im Land profitieren können.

Beim Energietag werden beispielhaft auch einzelne Unternehmen auf ihrem Weg hin zu einer klimaneutralen Produktion vorgestellt. So schickt sich Arcelor Mittal in Eisenhüttenstadt an, durch eine umfassende Transformation seiner Hochofenprozesse – und den Einsatz von Wasserstoff – künftig klimaneutral Stahl produzieren zu können. Und die Landbäckerei Röhrig aus Trebbin wird zeigen, wie sie als kleines Unternehmen klimaneutral werden will. Diese Ansätze aus verschiedenen Branchen verdeutlichen, dass das Thema CO2-Reduktionen für ganz Brandenburg aktuell ist.

www.b-tu.de/energietag.

Quelle : https://mwae.brandenburg.de/sixcms/detail.php?id=1039528

Von Redaktion

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