Informationen zu Wildschweinen im Stadtgebiet von KW

Weil in den innerstädtischen Grünanlagen, auf Friedhöfen und in Gärten viel leichter Nahrung zu finden ist als im Wald, zieht es wieder Wildschweine in die Stadt. Die Verwaltung informiert, wie Gartenbesitzer*innen und Grundstücksbesitzer*innen verhindern, dass die Tiere zu ihnen kommen.

So sollten Gartenabfälle, Kompost, Obst und altes Gemüse nicht im Wald oder dessen Umgebung abgeladen werden, da sonst die Wildschweine damit gefüttert werden. Die Tiere gewöhnen sich schnell an diese Nahrungsquelle. Wildschweine wittern Nahrung in Form von Zwiebeln, Knollen und Obstresten in den Gärten auch auf weite Entfernungen. Gärten müssen deshalb umfriedet sein, damit das Wild vom folgenreichen Spaziergang abgehalten wird.

Wer einem Wildschwein begegnet, sollte Ruhe bewahren. Das Tier spürt im ungünstigsten Fall genau so viel Angst und Unsicherheit wie der Mensch, so dass das Ausstrahlen von Ruhe und Gelassenheit die Situation entschärft. Wildschweine greifen selten Menschen an. Wichtig ist es, den Tieren immer eine Rückzugsmöglichkeit zu geben.

Auf keinen Fall darf ein Wildschwein eingeengt oder in einen geschlossenen Raum, in eine Zaun- oder Hausecke gedrängt werden. Langsame Bewegungen und ausreichend Abstand sind wichtige Grundregeln. Durch Hektik, nervöses Wegrennen und Angstbewegungen kann jedem Tier eine Gefahr signalisiert werden, so dass es regelrecht zum Angriff gedrängt wird.

Eine Bache mit Frischlingen muss in großem Abstand umgangen werden. Falls dennoch eine unverhoffte Begegnung erfolgt, sollte ihr durch ruhiges Stehenbleiben oder langsames Zurückweichen das Gefühl der Sicherheit und eine Fluchtmöglichkeit gegeben werden. Red

Von Redaktion

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